Malaga entdecken: Sehenswürdigkeiten, kulinarische Highlights und beste Reisezeit

Malaga vereint 3.000 Jahre Geschichte, Weltklasse-Kunst, Strände und eine Küche, die nach dem Meer schmeckt, auf wenigen Kilometern. Dieser Guide zeigt, was man sehen sollte, was es kostet und wie man den Besuch plant.

Aktualisiert am 23. Juli 2026

Malaga ist nicht mehr nur das Tor zur Costa del Sol, sondern ein eigenständiges Reiseziel. An einem einzigen Tag kann man eine arabische Festung erkunden, echte Picassos sehen, Espetos am Meer essen und den Tag mit einem süßen Wein in einer jahrhundertealten Bodega ausklingen lassen. Das milde Klima fast das ganze Jahr über bedeutet, dass fast jeder Termin für eine Reise geeignet ist. Hier der wichtigste Guide mit geprüften Öffnungszeiten und Preisen, damit Sie ohne Überraschungen planen können.

Die Alcazaba und das Römische Theater

Die Alcazaba ist eine Festungspalastanlage arabischen Ursprungs (11. Jahrhundert), die auf dem Hügel thront, mit Innenhöfen, Brunnen und terrassierten Gärten, die den Blick auf den Hafen und das Mittelmeer öffnen. Zu ihren Füßen liegt das Römische Theater aus dem 1. Jahrhundert, das kostenlos von außen besichtigt werden kann und die geschichtlichen Schichten der Stadt auf einen Blick zusammenfasst. Wer die Beine dafür hat, steigt entlang des Verbindungswegs zwischen beiden Monumenten bis zur Festung Gibralfaro hinauf: Der Panoramablick von oben ist der schönste in Malaga.

Die Kathedrale von Malaga, „La Manquita“

Der liebevolle Spitzname der Kathedrale, „La Manquita“ (die Einarmige), stammt von ihrem unvollendeten Südturm: Ihr fehlt ein Arm. Es handelt sich um eine imposante Renaissance-Kirche mit reich verzierten Kapellen und einem der schönsten Dachrundgänge Andalusiens, bei dem man entlang der Gewölbe spaziert, mit der Stadt und der Bucht zu Füßen.

Museo Picasso Málaga

Pablo Picasso wurde in Malaga, an der Plaza de la Merced, geboren, und die Stadt ehrt ihn mit einem bedeutenden Museum im Palacio de Buenavista. Die Dauerausstellung umfasst Jahrzehnte seines Schaffens in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Wenige Gehminuten entfernt können Sie den Besuch im Casa Natal, an derselben Plaza, abrunden.

Essen: Was man in Malaga probieren sollte

Gut essen in Malaga ist einfach und muss nicht viel kosten. Das Star-Gericht sind Espetos de sardinas: Sardinen, die auf einen Rohrspieß gesteckt und direkt am Strandsand über offenem Holzfeuer gegrillt werden, in den Chiringuitos (Strandbars). Bestellen Sie sie zwischen Mai und September, wenn die Sardinen am besten sind, und kombinieren Sie sie mit einem Bier oder einem lokalen Wein.

Der Caminito del Rey

Eine Autostunde von der Stadt entfernt befindet sich der Caminito del Rey, ein Steg, der an der Felswand der Schlucht der Gaitanes über dem Fluss hängt. Früher galt er als einer der schwindelerregendsten Wege Spaniens, doch nach seiner Restaurierung ist er heute ein sicherer und spektakulärer Ausflug. Die Strecke verläuft in eine Richtung und leicht bergab, geeignet für Personen mit normaler Fitness, aber Tickets müssen im Voraus gebucht werden, da sie ausverkauft sind.

Strände und Natur

Der klassische Stadtstrand ist La Malagueta, ein kurzer Spaziergang vom Zentrum entfernt, mit dunklem Sand, Palmen und Chiringuitos. Wer es ruhiger mag, findet am Strand von Maro im Osten (nahe Nerja) Buchten mit klarem Wasser vor Klippen. Und um sich zu entspannen, ohne die Umgebung der Stadt zu verlassen, bietet der Naturpark Montes de Málaga Wanderwege, Pinienwälder und Panoramaaussichtspunkte.

Muelle Uno, Touren und die Feria im August

Muelle Uno im Hafen ist eine Fußgängerzone mit Geschäften, Restaurants und Terrassen am Wasser, ideal bei Sonnenuntergang und um den Ausflug am Centro Pompidou (dem farbigen „Würfel“) ausklingen zu lassen. Um in kurzer Zeit viel zu sehen, sind Segway- oder Fahrradtouren eine praktische Möglichkeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt miteinander zu verbinden. Und wer im August reist, erlebt die Feria de Málaga, das große Stadtfest: Musik, Tanz, Festzelte und Tradition über mehrere Tage, mit einer Tagesmesse im Zentrum und einer Nachtmesse auf dem Festgelände.

Praktische Tipps

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